Geschichten aus der Ganztagsschule

Die Kinder erzählen

Während der Bücherei-AG sind tolle eigene und nacherzählte Geschichten entstanden...

(Stenographiert und aufgeschrieben von Frau Heber)

 

Jonas’ Geschichte I - erzählt am 27.03.2017

(1. Klasse)

Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Hans. Er ging in den Wald, ohne dass die Mutter es bemerkte. Dann verlief er sich im Wald und ging immer weiter. Aber nach jedem Schritt, den er machte, wusste er nicht mehr zurück. Er schrie laut nach seiner Mama: „Mama, hilf mir, wo bist du? Ich habe mich verlaufen!“  Aber die Mama kam nicht und Hans wusste gar nicht, warum die Mama nicht kam.

Plötzlich war es ganz still im Wald. Hans fragte sich – warum? Da kam ein Fuchs angeschlichen, machte das Maul weit auf und wollte Hans angreifen. Hans schrie: „Hilfe, was tust du mir?“  - „Ich will dich fressen“, sagte der Fuchs. Da schrie Hans nochmal: „Hilfe, Mama,  der Fuchs will mich fressen“. Aber die Mama kam immer noch nicht. Hans  wusste mal wieder nicht, warum.  Aber die Mutter war einkaufen und deshalb konnte sie Hans nicht hören.

Da kam ein Bär, der war riesig und fett. Der Bär schrie: „Raa, raa!!! Hans schrie wieder mal: „Hilfe, Mama“! Dann hat der Bär gesagt: „Du bist ja ein ganz schön ein frecher Kerl“. Hans sagte:„Warum bin ich frech? Ich habe dir doch gar nichts getan“. Die Mutter war immer noch beim Einkaufen und nachts kamen ein Wolf, der Bär und der Fuchs. Hans schrie vor lauter Angst: „Mama, Hilfe, wo bleibst du? Ich stehe hier im dunklen Wald."

Es war Nacht und Hans konnte nicht einschlafen. Es hatte gekruschelt, geflattert und gewuschelt und diesmal schrie Hans so laut, dass drei Bäume im Wald umgefallen sind. Und die Mutter hörte es sogar. Sie kam in den Wald und suchte ihn von vorne bis hinten ab (den Wald). Immer, wenn die Mutter in die eine Richtung ging, ging Hans in die andere.

Sie suchten 3 Tage lang. Hans sagte: „Wo ist denn meine Mutter? Ich glaube, sie hat mich nicht gehört."  Auf einmal sah Hans was Rotes, Schimmerndes. Er ging darauf zu – aber er hatte so fürchterliche Angst, dass er dann doch weggerannt ist. Dann rief er: „Mutter, wo bist du, ich suche dich, mach mal piep, piep!" Aber raus kam nur: „Hm, ra“.

Hans war schon den 4. Tag im Wald und es reichte ihm. Jagen konnte er nicht, weil alle Tiere schneller waren als er. Er wartete, bis es Mittag war und endlich ging ihm ein Tier in die Falle (Anmerkung auf Nachfrage: Er hatte wohl vorher eine Falle gebaut und sie aufgestellt) und er sagte: „Endlich was  zu essen und zu trinken“  und er hatte sechs Tage etwas zu essen und zu trinken.

Endlich dann nach zwölf Tagen haben Hans und die Mutter sich wieder gefunden.

 

Simons Geschichte - erzählt am 04.04.2017

(1. Klasse)

Vom kleinen Drachen Kokosnuss

Einmal hat der kleine Drache Kokosnuss eine Kokosnuss gepflückt und dann hat er auf einer Insel ganz viele Kokosnüsse gesehen. Er wollte über das Wasser und sie holen. Da hat er sich gefragt: „Wie soll ich jetzt über's Wasser kommen?“ Da kam eine Riesenschildkröte. Er hat sie gefragt, ob er aufsteigen darf. Dann hat sie gesagt: „Ja, du darfst, wo willst du denn hin?“ „Auf die Kokosnussinsel“ sagte der kleine Drache. Da kam Oskar, der Fressdrache. Er wollte auch auf die Insel. Da kam noch eine Riesenschildkröte, die nahm Oskar auf ihren Rücken und schwamm auch mit ihm auf die Kokosnussinsel. Dann sind beide angekommen.

„Wie können wir die Kokosnüsse herunterholen?" Sie überlegten und machten einen Plan. Der kleine Drache Kokosnuss hatte die Idee, dass Oskar sich unten hinstellt und der Drache Kokosnuss oben und der holt sie vom Baum. Das war ein guter Plan. Der hat funktioniert. Dann haben sie die Kokosnüsse aufgeschlagen und aufgegessen.

Es wurde Nacht und sie haben geschlafen. Am nächsten Tag sind sie zurück geschwommen (Anm.: Sie waren ja nun sehr stark, da sie die Kokosnüsse aufgegessen hatten!). Sie gingen nach Hause und haben Abendbrot gegessen, noch ein bisschen gespielt und sind danach schlafen gegangen. Das war ein großes Abenteuer.

 

Jonas' Geschichte II - erzählt am 25.04.2017

(1. Klasse)

Der fiese Koboldkönig

Es war einmal ein König, der hieß: Der fiese Koboldkönig. Er hatte ein prachtvolles Schloss und viel Gold und Silber. Er war ganz fies und jeder, der zu ihm was sagte, wurde verfolgt mit einem weißen Zauber. Da kam eine Hexe ins Zauberreich von ihm. Die Hexe sagte: „Wenn du mir nicht gleich verrätst, wo deine Goldkammer ist, dann verzaubere ich dich in einen Käfer“. Da sagte der fiese Koboldkönig: „Das glaubst du doch bloß, du kannst mich nicht besiegen. Wenn du mich in einen Käfer verwandelst, verwandle ich dich in eine Ameise."

Dann kam eine Katze, es war seine Hauskatze. Er sagte: „Hallo Streulein, wie geht es dir, es sieht so aus, als hättest du Hunger? Oh, dein Futternapf ist leer“. Sie sagte: „Miau, miau – das hieß JA! Ich möchte Schokopudding“. Die Katze schnurrte und hatte im Nu wieder alles aufgegessen.

Der fiese Koboldkönig ging in eine Grabkammer. Da lagen viele Mumien, die alle mit dem Fluch belegt waren. Dann ging der fiese Koboldkönig wieder hoch auf seinen Stuhl und fing an zu schreiben. Er hatte ein dickes Buch geholt und es auf seinen Tisch gelegt. Er klappte die Seite 68 auf und schrieb: Ich bin sehr erfreut, weil meine Katze wieder da ist. Ich habe sie tagelang gesucht und meinen Hund auch. Mein Hund heißt Bello.

Bello, die Katze ist da! Da ging der Hund in seine Hundehütte und knurrte: „Rrr, rrr, rrr und dann noch wüff, wüff, wüff."  Er hat einen Fußball gesehen und damit gespielt. Mit ihm hat die Katze gespielt und ein Tor geschossen. Die Katze fiel nach rechts und links um und die Geschichte vom fiesen Koboldkönig ist zu Ende.

 

Deans Geschichte I - erzählt am 02.05.2017

(1. Klasse)

Der Drache

Der Drache hieß: „ELA – der Furchtlose“. Er konnte Feuer spucken und hat eine ganze Stadt in Brand gesetzt. Danach flog er weiter zum Wald. Da baute er sich ein Nest und legte da 10 Eier ab. Aus den Eiern schlüpften nach einer Zeit 10 Drachenbabys.

Aber sie konnten noch kein Feuer spucken wie der Papa. Sie sagten: „Papa, wir wollen auch Feuer spucken können!“  Sie beschwerten sich noch den ganzen Tag. Papa rief: „Ruhe!“  Dann flog Papa weg, aber Mama war noch da. Mama hat den Kindern Futter gegeben. Dann kam Papa zurück und Mama flog weg.

Papa hat den Drachenkindern fliegen gelernt und sie sind mit Papa um die ganze Welt geflogen. Mama wunderte sich als sie plötzlich im Nest ankam und niemand da war. Da flog Mama selbst um die ganze Welt. Irgendwann hatte sie keine Kraft mehr zum Fliegen. Sie stürzte in einen Vulkan und starb. Papa und die Kinder haben sie aus dem Vulkan heraus geholt und begraben.

 

Deans Geschichte II - erzählt am 15.08.2017

(2. Klasse)

Der furchtlose Ritter                 

Der furchtlose Ritter kämpfte gegen einen gefährlichen Drachen. Der Drache spuckte Feuer. Der Ritter wehrte das Feuer mit seinem Schild ab. Der Drache wollte auf den Ritter drauftrampeln. Der Ritter ist wie ein Irrer zur Seite gesprungen und dann passierte es. Er kämpfte gegen den Drachen. Er hatte sein Schwert und wollte ihm das Bein abschneiden. Dann hatte er sein Schwert total in das Drachenbein gerammt und der Drache fiel zu Boden. Der Ritter hatte sich schon gefreut, aber der Drache stand wieder auf und er musste weiter kämpfen. Dann geschah es: Der Drache hatte den Ritter total weggetreten. Aber der Ritter musste wieder aufstehen und sein Dorf vor dem Drachen beschützen.

Der Drache ist ins Dorf gerannt. Der Ritter dachte, der Drache wollte das Dorf zerstören. Als  der Drache das Dorf zerstört hatte, rannte er weiter zum Schloss. Da hatte der Ritter seine Burgbeschützer gerufen. Der Drache kann nicht ein ganzes Team schlagen. Das Team besiegte den Drachen und das Dorf war gerettet. Der König baute alles mit seinen Helfern wieder auf und sie gingen zurück in ihr Schloss. Der König sagte: „Das habt ihr sehr sehr gut gemacht!“  Die Ritter ruhten sich aus für den nächsten Kampf.

Viele Grüße von den Rittern und dem König!

 

Jonas' Geschichte III - erzählt am 05.08.2017

(2. Klasse)

Das verlorene Königreich

Es war einmal ein Königreich, da wohnten schon viele Jahre keine Könige und andere Personen mehr, dafür aber Flugtiere.  Vögel, Adler, Fledermäuse und normale Tiere, z. B.: Löwen und Eisbären. Es gab sogar eine Extrakammer für die Mäuse.

Es lebte auch eine sehr böse Hexe ganz nah an dem Schloss. Sie war sehr neugierig auf das viele Gold, was noch im Schloss war. Die Hexe hatte sich eines Tages einen Plan überlegt. Sie verwandelte sich in ein Flugtier, damit sie ins Schloss gelangte. Dann hatte sie alle Tiere entfernt, nur ein Tier nicht, weil es sich versteckt hatte, es war der Löwe.

Dann hatte sie das Schloss in ein wunderbares Schloss verwandelt. Sie schlich sich in den Raum, wo das Gold drin lag aber dort befand sich schon längst der Löwe. Er griff sie an und bevor die Hexe ihren Zauberstab aus der Hosentasche ziehen konnte, hatte der Löwe ihn aus der Hosentasche gezogen. Dann hatte der Löwe sie gebissen. Zum Glück war es nur ein kleiner Biss aber sie hat ganz stark geblutet. Und dann hat die Hexe den Zauberstab genommen und sich selbst zu Tode gezaubert.

 

Emmelies Geschichte - erzählt am 16.08.2017

(3. Klasse)

Das magische Königreich

Es waren einmal ein Prinz und eine Prinzessin, die hatten eine Idee, das Nachbarreich zu besiegen. Doch nur fragten sie sich, wie sie da reinkommen?  Da hatte der Diener eine Idee. Sie müssen die Wachen in der Nacht losschicken, damit die alles Gold rauben.

Die Wachen holten den magischen Trank, damit der Prinz und die Prinzessin magische Kräfte haben – dann können sie selbst viele besiegen und dann wäre das ganze Land wieder in Ordnung.

Plötzlich kam eine böse Rute ins Königreich, die allein war und fliegen konnte. Die wollte den Prinz und die Prinzessin ganz verrückt machen. Aber die Wachen haben geschlafen und sie nicht hineinkommen sehen. Sie haben etwas gehört und dachten es waren die Pferde. Dann wurde es so langsam dunkel und die Wachen mussten wieder los.

Doch im Wald war ein Wildschwein. Ein Pferd wurde verletzt von dem Wildschwein. Ein anderer ist zurück mit seinem Pferd geritten, um den Tierarzt in den Wald zu holen. Doch dann ging es dem Pferd wieder besser. Am nächsten Morgen war das Pferd wieder glücklich und zufrieden.

Gegen Mittag sind die Wachen zurückgekommen mit ganz viel Gold und alle Leute aus dem Königreich haben gestrahlt, weil sie das Gold an die Leute verteilt haben.

 

Lauras Geschichte -  erzählt am 23.08.2017

(2. Klasse)

Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Annabelle. Sie wohnten auf einem Bauernhof. Und dann ist die Annabelle rausgegangen auf eine Reise. Die Reise war in den Wald und sie hat noch ihren kleinen Bruder mitgenommen.

Da sind sie in ein Wunderland gekommen. Dort haben sie ein großes Schloss gesehen. Neben  dem  Schloss war ein Drache. Sie haben eine Prinzessin gesehen und sind weiter gegangen.

Dann haben sie ein Regenbogenland gesehen. Da waren viele Einhörner. Sie haben ein Einhorn genommen und sind damit weiter geritten. Dann war es lange schon Nacht.

Dann haben sie ein Haus gesehen, dort war jemand drin, ein guter Mann,  der hat ihnen geholfen, wieder nach Hause zu gehen. Und alle lebten gut und glücklich.

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